Haben wir ein dichtes Dach gebaut?
... fragten sich auch die Verantwortlichen für den Neubau des Hongkonger Flughafens. Der von Norman Foster entworfene Prachtbau steht nach siebenjähriger Bauzeit seit 1997 auf Lap Kok. Weil die Insel zu hoch war, wurde sogar Boden abgetragen, um die Landschaft als Bauland nutzen zu können. In Design, Vorbereitung und Bau investierte der Stadtstaat über elf Milliarden Dollar, ein Leckmeldesystem für die Bauwerksabdichtung wurde nicht eingebaut.
Bleiben Schäden aber über längere Zeit unentdeckt, wären die Folgekosten für die Sanierung der zum Teil gewölbten Flachdächer denkbar hoch ausgefallen. Dieses Risiko wollte man nicht übernehmen. Um präventiv für den Schutz des Bauwerks, die Effizienz des Flugbetriebes und letztendlich auch für die Sicherheit der Fluggäste zu sorgen, entschied man sich, eventuelle Leckagen zu suchen.
„Auf den in Tonnendachbauweise errichteten Flugzeughangars hätte man herkömmliche Leckortungsverfahren, wie z.B. das Impulsstromverfahren, gar nicht nutzen können“, erklärt Christian Wolff, der Projektverantwortliche von PROGEO. Bei diesen Methoden müsste das Dach vollständig unter Wasser gesetzt werden, um die Dichtheit zu überprüfen.
Genau hier setzt das Leckortungssystem smartex® lp an: Statt umständlicher vollflächiger Bewässerung wird einfach eine Spannung an das Dach angelegt. Dann wird es von PROGEO mit einer Prüfsonde abgefahren. Spannungsänderungen, die Schadstellen anzeigen, werden schnell und unkompliziert gefunden.
Als Ergebnis seiner Dichtheitsprüfung mit smartex®lp hat PROGEO in der 160.000 m² großen Dachfläche des Flughafens übrigens über 1.300 zum Teil nur nadelstichgroße Leckagen gefunden.






